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Marktkapitalisierung:
Der »enge Markt« und der
»liquide (breite) Markt«!

Sie können sich den Gratis-Report im PDF-Format downloaden.
Klicken Sie hierzu bitte auf das Cover:

Marktkapitalisierung

Wahrscheinlich können Sie weder mit dem »engen« noch mit dem »liquiden oder breiten Markt« etwas anfangen! Vielleicht haben Sie sogar noch nie etwas von diesen beiden Kontrahenten gehört!

Fest steht aber, dass Aktionäre - auch Kleinanleger - in einen dieser Märkte investieren. Gut - es könnte auch sein, dass Ihre Aktien im "nicht ganz so engen" oder "nicht ganz so breiten Markt" zu Hause sind. Trotzdem wird Ihnen dieser Gratis-Report eine große Hilfe auf Ihrem Aktionärsweg sein.

Im Verlauf der Lektüre wird Ihnen immer klarer werden, warum Sie den »engen Markt« auf jeden Fall meiden sollten. Sie werden Begriffe kennenlernen, die Ihnen auch anderweitig von Nutzen sind.

Das Wichtigste ist aber, dass ich Ihnen mit diesem Report eine weitere Hilfe an die Hand gebe, um Ihr Depot mit den "richtigen" Aktien zu bestücken und dennoch risikoarm kapitale Gewinne zu erzielen.

Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Investitionen im »engen Markt« vor die Hunde gehen!

Diesen Gratis-Report möchte ich mit einem kleinen Frage- und Antwortspiel beginnen. Dabei hoffe ich sehr, dass Sie sich so entscheiden, wie ich es gerne hätte - nämlich falsch! Es würde aber auch genügen, wenn Sie Ihre Wahl nicht hinreichend oder gar nicht begründen könnten.

O. K. - dann lassen Sie uns mal beginnen. Auf den folgenden zwei Seiten habe ich Ihnen zwei Beispiele abgedruckt. Jedes Beispiel zeigt den Kerzenchart (= die grafische Darstellung eines Aktienkurs-Verlaufes) einer Aktie mit ein paar Zusatzdaten. Den Namen des Unternehmens habe ich unkenntlich gemacht. Er tut nichts zur Sache!

Mag sein, dass Sie mit den Kerzencharts (ich habe ganz bewusst keine Liniencharts gewählt) und den Zusatzdaten nichts anfangen können. Ich hoffe jedoch, dass Sie trotzdem den Kursverlauf einigermaßen erkennen können. Im Gegensatz zum Linienchart, der den Kurs eines Tages zu einem Punkt zusammenfasst, zeigt eine Kerze mehrere Kurse desselben Tages an. Zum Beispiel entspricht das obere Ende der Kerze dem Tageshöchstkurs, das Untere dem Tagestiefstkurs.

Und nun die zwei Fragen - sie lauten:

Und - welche Aktie haben Sie gewählt? Haben Sie sich gesagt, dass es bei beiden aufwärtsgeht und Sie deshalb diejenige nehmen, bei der mehr zu holen ist? Oder haben Sie sich gedacht, dass ich Sie genau dazu verleiten möchte, und haben sich deshalb für die andere Aktie entschieden?

Egal wie - Ihre Gründe, falls es ganz andere sind, würde ich zu gerne einsehen. Leider ist mir dies aber nicht möglich. Deshalb wird es nun an mir liegen, dass ich Ihnen die Entscheidung, die Sie hätten treffen sollen, mitsamt den dazugehörigen Gründen, liefere.

Zunächst einmal möchte ich aber sagen, dass ich in keinster Weise behaupten möchte, dass Aktie 1 schlecht ist und Aktie 2 gut. Nein, ganz bestimmt nicht - auch nicht umgekehrt. Ich würde eher sagen, dass ein risikofreudiger Anleger mit viel Erfahrung sich für Aktie 1 entscheiden kann, ein Aktien-Einsteiger und jeder risikominimierende Kleinanleger aber mit Aktie 2 besser bedient wäre!

Warum?
Das möchte ich Ihnen mit
dem "engen" und dem "breiten Markt" erklären!


Vieles wird immer wieder deutlich, wenn man Werte in einer Tabelle erfasst und einander gegenüberstellt. So auch hier.

Sicherlich war Ihnen beim Betrachten der Charts klar, dass ich auf die markierten Daten noch zu sprechen komme. Schließlich - das wissen Sie ja bereits -, macht der Molzahn nichts umsonst. Alles soll Hand und Fuß haben und am Schluss auch verständlich und ein-leuchtend erklärt sein. Nur so werden Sie Nutzen aus den Boni-Reports ziehen können!

Dann lassen Sie uns die Daten erfassen, gegenüberstellen und im weiteren Verlauf dieses Büchleins aufschlüsseln.

Gegenüberstellung enger und liquider - Markt

Auch wenn Sie vielleicht noch gar nichts mit diesen Daten anfangen können, so erkennen Sie dennoch, dass da gewaltige Unterschiede sind. Diese werde ich Ihnen nun so erklären, dass Sie in Zukunft den Unterschied zwischen dem »engen« und dem »breiten Markt« ganz genau kennen und zu Ihrem persönlichen Vorteil nutzen!


Die großen Chart-Kerzen des »engen Marktes« sind was fürs Auge. Doch der Schein trügt. Sehr schnell kann nämlich bei großen Kerzen - bildlich gesprochen - das "Kapital"-Licht ausgehen. Warum? Weil große Kerzen auch große Kursschwankungen bedeuten.

Kerzenchart

In Beispiel 1 zeigt die Kerze vom 8. April eine Kursschwankung von ca. 35,50 bis 38 € - also 2,50 € - an.

Und nun stellen Sie sich einmal vor, dass Sie beim Kurs von 36 € schnell eine Kauf-Order ausgefüllt hätten. Wenig später erhielten Sie einen Auszug, der Ihnen freundlicherweise mitteilte, dass die Order zu einem Stückpreis von 38 € ausgeführt werden konnte.

Sie trauten Ihren Augen nicht - aber so stand es da. Aus 36 wurden 38 €. Dabei ist dieser Unterschied nicht einmal so gravierend - er hätte bei anderen Aktien des »engen Marktes« viel viel größer sein können! Trotzdem würden Sie sich dabei fühlen, als hätte man Sie übers Ohr gehauen.

Aber alles hatte seine Richtigkeit, weil diese Aktie solch "starke" Kursschwankungen aufwies. Bei der Aktie des »breiten Marktes« wäre Ihnen das nicht passiert. Dort fiel während dieser Zeit die Kursschwankung wesentlich geringer aus - höchstens ca. 1 €!

Es hätte aber noch viel schlimmer kommen können. Wie? Nun - dazu erzähle ich Ihnen gegen Ende dieses Reports mehr!


O. K. - verlassen wir diese unheilvollen großen Kerzen und wenden uns dem Volumen zu! Hier können die Balken im M-Bereich (Millionen- nicht Tausender-Bereich) gar nicht groß genug sein. Ich meine damit nicht ein einzelner Balken, der wie ein Wolkenkratzer im Meer der anderen erscheint. Nein, das Volumen sollte stetig groß sein und davon zeugen, dass diese Aktie rege gehandelt wird!

Schauen Sie sich die Unterschiede nochmals an:

Volumen - enger und liquider Markt

Am 15. Februar haben wir im »engen Markt« einen Volumen-Wolkenkratzer. An anderen Tagen liegt es bei null. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, die ich hier nicht aufzählen möchte.

Lassen Sie uns stattdessen einfach eine dieser Eventualitäten durchspielen. Und weil nicht immer Sie der "Verlierer" sein sollen, habe ich dieses Mal solche Aktien im Depot. Und am 16. Februar wollte ich sie zu einem bestimmten Preis loswerden. Mit anderen Worten: Mein Angebot stand - fehlte nur noch die Nachfrage. Und diese blieb aus! Es fand sich zu meinem Wunsch-Kurs kein Käufer und ich blieb auf diesen Aktien sitzen!

Beim »breiten Markt« hätte ich bei einem realistischen Angebot auf jeden Fall verkauft. HIER WIRD IMMER GEHANDELT! Da gibt es keine Zwangsurlaubstage, weil es keine Käufer und / oder Verkäufer gibt. Im »breiten Markt« gibt es immer ein Volumen!

Aber was ist das eigentlich - das Volumen meine ich?

Volumen - Das Volumen (auch Umsatz, Umsatzvolumen oder
Handelsvolumen genannt) zeigt an, wie viele Aktien von einem Wert an
einem Tag ge- oder verkauft wurden!

Die Begriffe werden aber auch verschieden und austauschbar gebraucht,
indem nämlich das Volumen und / oder der Umsatz die Stückzahl (... Stück)
und / oder den Gesamtwert (... €) der an einem Tag von einem
Unternehmen gehandelten Aktien angibt.

Auch diese Werte habe ich Ihnen in der Tabelle aufgeführt. Erinnern Sie sich noch, wie groß da die Unterschiede zwischen dem »engen« und dem »breiten Markt« waren? Nein? Kein Problem - hier sind die Zahlen:

Beim »engen Markt« kam es zu einem

Beim »breiten Markt« kam es zu einem

Können Sie nun nachvollziehen, dass Sie bei diesen Daten im »breiten Markt« auf der sicheren Seite sind und jederzeit Aktien handeln können? Und dass Sie dort Gewinne realisieren und Verluste begrenzen können?

Im »engen Markt« ist das Verwirklichen von Gewinnen eine schwierige Angelegenheit. Und manches Mal kommt es auch zu sehr großen Verlusten - bis hin, dass Sie Ihr Kapital nie wiedersehen!


Entschuldigung! Sie haben sich verlesen! Nicht von Ihrer "Vitalität" ist die Rede, sondern von der "Volatilität". Und diese sollte nicht zu vital sein!

Als Volatilität wird die Schwankungsbreite eines Kurses innerhalb eines bestimmten Zeitraumes um seinen Mittelwert bezeichnet. Sie wird in Prozent angegeben. Bei einer hohen Volatilität geht der Kurs einer Aktie stark auf und ab. Bei einer Niedrigen schwankt er geringer.

Keine Sorge, Sie müssen sich das nicht merken. Im Grunde genommen haben wir diese Volatilität ja schon bei den Kerzen gesehen und dort unsere Schlüsse daraus gezogen. Wie unterschiedlich unsere beiden Beispielaktien aber sind, möchte ich Ihnen noch durch eine Grafik verdeutlichen. Bei ihr habe ich zur Kurslinie den Bollinger-Bänder-Indikator hinzugeschaltet. Er verdeutlicht, wie sehr der Kurs einer Aktie schwankt. Sehen Sie selbst:

Volatilität - Bollinger Bänder

Obwohl die senkrechten Abstände von € zu € genau gleich groß sind, so unterscheiden sich die blau markierten Flächen in ihrer vertikalen Ausdehnung "gewaltig" (auch hier könnten die Unterschiede noch viel größer sein!). Beim »engen Markt« geht ganz links die Ausdehnung von ca. 34 bis 40 € = 6 € - beim »breiten Markt« (ebenfalls ganz links) von ca. 32,50 bis 36,50 € = 4 €!

Für den letzten Monat beträgt laut unserer Tabelle die historische Volatilität für Beispiel 1 37,89 %, die für Beispiel 2 16,02 %!

Im Klartext würde das heißen, dass Sie die Beispiel 1 - Aktie wegen ihrer gefährlichen Kursschwankungen immer im Auge behalten müssten, und bei der Beispiel 2 - Aktie die Kursschwankungen viel ungefährlicher sind!

WICHTIG! Hier möchte ich mir noch eine kleine Bemerkung erlauben. Es wäre zur Verdeutlichung des »engen« und »breiten Marktes« natürlich toll, wenn man zwei Extrembeispiele verwenden würde. Aber das würde nicht unbedingt die Realität widerspiegeln und Sie könnten zu der Annahme verleitet werden, dass "eng" und "breit" immer "ganz eng" und "sehr breit" wäre. Bei der Volatilität von Beispiel 1 stünden dann eventuell 80 % (Kursschwankung 14 €) und bei Beispiel 2 gerade mal 5 % (Kursschwankung 1,30 €).

Betrachten Sie also immer das ganze Paket. Es gibt Aktien, bei denen nahezu keine Daten zu finden sind. Gerade überprüfte ich solch einen hochspekulativen Wert. Sein Kurs wurde in ganz kleinen und auch riesigen Kerzen abgebildet. Bei den Volumenbalken gab es einige Wolkenkratzer, oft fehlten sie aber ganz. Die Volatilität lag bei über 150 %! Und Kennzahlen gab es gar keine!

Als Einsteiger brauchen Sie bei einer solchen Aktie nicht lange zu überlegen. Lassen Sie ganz einfach die Finger davon!


Hoffentlich langweile ich Sie nicht?! Das täte mir sehr leid, denn im Grunde genommen möchte ich Ihnen ja einige Zusammenhänge ganz einfach erklären. Wenn Sie eine Abkürzung gehen möchten, dann genügt es eigentlich, zu sagen, dass Sie als Aktien-Einsteiger den »engen Markt« meiden sollten. Aber was ist der »enge Markt«?

Nun, im »engen Markt« sind zum Beispiel Unternehmen zu Hause, die recht klein sind und einen geringen Börsenwert haben. Natürlich hat diese Geschichte auch wieder einen Haken. Eine Aktiengesellschaft könnte zum Beispiel total unterbewertet sein - die andere maßlos überbewertet. Aber darauf kommt es hierbei nicht so an, denn die Zahlen sprechen bei unseren Beispielen eine überdeutliche Sprache!

Beginnen wir aber zunächst einmal beim Begriff "Marktkapitalisierung". Sie wird übrigens auch Börsenwert, Börsenkapitalisierung, Marktwert, Market Capitalization und Market CAP genannt und gibt den aktuellen Börsenwert eines Unternehmens an. Rein theoretisch könnte man sagen, dass die Marktkapitalisierung der aktuelle Preis ist, den man zahlen müsste, um das betreffende Unternehmen zu kaufen.

In der Praxis ist das aber ganz und gar unmöglich, weil die Aktien unter vielen Aktionären verteilt sind und bei einem solchen Massenkauf der Kurs ins Unermessliche steigen würde. Das aber nur nebenbei!

Die Formel für die Marktkapitalisierung lautet:

Formel für die Marktkapitalisierung

Lassen Sie uns den »engen« mit dem »breiten Markt« gemäß unserer Tabelle vergleichen:

Vergleich Marktkapitalisierung

Zugegeben, keine dieser beiden Aktiengesellschaften wäre für mich - und höchstwahrscheinlich auch für Sie - erschwinglich. Und dennoch ist das Unternehmen in der Zeile »Enger Markt« gegenüber dem der Zeile »Breiter Markt« eine recht kleine Aktiengesellschaft. Ich brauche die Zahlen nicht zu wiederholen - der Unterschied ist zu deutlich!

Dieser Umstand führt wiederum dazu, dass, je kleiner die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ist, desto geringer für gewöhnlich auch das tägliche Volumen - siehe Punkt III - ist! Und das ist eine Gefahr für Ihr Kapital, die Sie - falls Sie im »engen Markt« Aktien handeln - berücksichtigen müssen!

Eine letzte Sache möchte ich, bevor ich sozusagen den Sack zubinde, noch ansprechen:


Ich gebe zu, dass diese Überschrift ein wenig gemein ist. Sie sind von mir gewohnt, dass ich mich verständlich ausdrücke und nun das. Was soll denn das überhaupt sein - ein Free Float und ein liquider Markt? Keine Sorge - ich erkläre Ihnen das!

Beginnen wir mit der Liquidität. Dabei müssen wir zunächst zwischen der Liquidität aus betriebswirtschaftlicher und aus "börslicher" Sicht unterscheiden.

Liquidität

Neuerdings stößt man sogar sehr selten auf den Begriff »Breiter Markt«. Es wird viel mehr vom »engen« und vom »liquiden Markt« gesprochen! Und dieser »liquide Markt« - die Möglichkeit jederzeit Aktien kaufen und / oder verkaufen zu können - ist mit großem Streubesitz eher gegeben.

Womit wir beim "Free Float" - zu Deutsch: "Streubesitz" wären.

Unter Free Float / Streubesitz
versteht man den prozentualen Anteil der Aktien eines
Unternehmens, der an der Börse frei handelbar ist!

Mit anderen Worten: Wenn nur 10 % aller Aktien einer Firma handelbar sind, dann ist klar, dass es da zu Handelsengpässen kommt. Die Unternehmen unserer beiden Beispiele haben einen Streubesitz von 32,95 und 49,70 %, was in beiden Fällen kein großer Free Float ist. Es gibt Aktiengesellschaften, die einen Streubesitz von 100 % aufweisen.

Da Beispiel 1 eine recht kleine Aktiengesellschaft ist und der geringe Streubesitz hinzukommt, zeigt uns das Handelsvolumen, dass es teilweise keinen Handel gab!


Auch wenn dieser Gratis-Report stellenweise nicht ganz einfach war, so haben Sie sicherlich wahrgenommen, dass es im »engen Markt« für Ihre Investition sehr eng werden kann. Sie können dort buchstäblich finanziell vor die Hunde gehen. Das liegt daran, dass Sie im »engen Markt«

Im »breiten« beziehungsweise »liquiden Markt« ist das ganz anders. Dort treffen Sie auf

Deshalb sollten Sie als Aktien-Einsteiger in diesem Markt
Ihre Investitionen tätigen. Hier sind Sie auf der sichereren Seite
und können trotzdem risikoarm große Gewinne erzielen!

Natürlich ist es auch möglich, im »engen Markt« Gewinne zu realisieren. Theoretisch könnten diese sogar viel größer ausfallen. Allerdings würden Sie auch mit einem ebenso großen Risiko verbunden sein! Ein wenig Abhilfe vor Verlusten könnte die Limitierung von Kauf- und Verkaufsaufträgen schaffen. Letzte Sicherheit gibt aber auch diese Maßnahme nicht!

Was könnte im »engen Markt« geschehen, wenn ....? Das möchte ich Ihnen an Extrembeispielen verdeutlichen. Die Vorgaben hierzu sind Folgende:

Beispiel 1:

O. K. - Sie wollen - aus welchen Gründen auch immer - 60 Aktien kaufen und erteilen eine unlimitierte Kauf-Order.

Zufälligerweise möchte sich der Inhaber der 80 Aktien von seinen Wertpapieren zu einem Stück-Preis von 35 € trennen und gibt eine limitierte Kauf-Order auf.

Und so kommt es, wie es kommen muss - Ihre Nachfrage trifft auf sein Angebot, und da Sie Ihre Kauf-Order unlimitiert erteilt haben, kaufen Sie 60 Aktien zum Preis von 2.100 € (60 x 35 €)!

Beispiel 2:

Mit der Zeit haben Sie dann gemerkt, dass Ihr Kauf ein Fehlkauf war. Die Aktie stieg nicht an, ihr Kurs sank stetig. Im Moment stand er bei mageren 10 €. Um nicht noch größere Verluste zu machen, füllten Sie eine unlimitierte Verkaufs-Order aus.

Jemand anderes sah zwar schon in diesem Kurs eine günstige Gelegenheit, erteilte aber, um dieses Wertpapier noch günstiger zu erstehen, eine auf 5 € limitierte Kauf-Order.

Und wieder trafen sich Angebot und Nachfrage. Da Sie dieses Mal der Anbieter waren, wurden Ihre 60 Aktien zum Preis von 300 € (60 x 5 €) verkauft. Mit 1.800 € Verlust waren Sie dabei!

Beispiel 3:

Möglichweise denken Sie, dass ich Sie für "blöd" halte. Natürlich hätten Sie weder unlimitiert gekauft und schon gar nicht verkauft!

O. K. - Sie haben also Ihre 60 Aktien nicht für 2.100 €, sondern für 1.200 € gekauft und mussten zusehen, wie der Aktienkurs fiel und immer weiter fiel.

Zum Preis von 5 € hätten Sie gerne verkauft, um wenigstens noch ein paar Moneten von Ihrem eingesetzten Kapital zurück zu erhalten. Aber niemand biss an! Sie blieben auf Ihren Aktien sitzen, bis schlussendlich das Unternehmen Pleite ging.

Aber immerhin, gegenüber Beispiel 2 hielt sich Ihr Verlust in Grenzen - nur 1.200 €! "Faites vos jeux! Rien ne va plus." - Das Spiel ist aus! Nichts geht mehr!

Im »breiten Markt« haben Sie mit unlimitierten Käufen und / oder Verkäufen kein großes Kursschwankungsproblem. Hier findet ein reger Handel statt. Und da der »breite Markt« ein »liquider Markt« ist, können Sie Ihre Aktien auch wieder verkaufen.

Deshalb möchte ich Ihnen als Aktien-Einsteiger zum Schluss nochmals Folgendes ans Herz legen: Investieren Sie NIEMALS in den »engen Markt«! Warum? Weil Sie dort viel eher finanziell vor die Hunde gehen!

Kaufen Sie Aktien des »liquiden Marktes« und erzielen Sie dort kapitale Gewinne - Ihr
Wolfgang Molzahn



PS: In meinem Aktien-Einsteigerbuch beschreibe ich Ihnen eine Strategie mit Aktien des »breiten Marktes«, die Ihnen in diesem risikoarmen Markt kapitale Gewinnmöglichkeiten aufzeigt. Mehr Infos finden Sie unter: Aktien Einsteigerbuch Band I



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