Startseite   |    Impressum
Banner: Finanzielle Freiheit - Aber wie??

Aktienverluste / Börsenverluste!
Warum scheitern so viele Aktionäre? ... oder: ...
Das Gleichnis vom unverbesserlichen Automobilsammler!

Sie können sich den Gratis-Report im PDF-Format downloaden.
Klicken Sie hierzu bitte auf das Cover:

Aktienverluste / Börsenverluste

Die Gier nach dem schnellen Geld hat zur Folge, dass insbesondere Aktien-Einsteiger sehr viele Anlagefehler begehen. Irgendjemand setzt ihnen den Floh vom Reichtum über Nacht ins Ohr und schon sind sie mit dabei und davon überzeugt, dass alle anderen nicht ganz bei Trost sind, wenn sie ihr Kapital anderweitig anlegen. Auch ich fiel einmal darauf herein und musste Lehrgeld bezahlen.

Als Jesus in Israel wirkte, versuchte er oftmals mit einem Gleichnis - einer Beispielgeschichte - seinen Zuhörern verschiedene Dinge deutlich zu machen. Einleitend sagte er dann: "Hört gut zu!" Danach erzählte er das Gleichnis, legte es manchmal aus und schloss seine Rede mit: "Wer Ohren hat zu hören, der höre!"

An dieser Einleitung und dem Schluss kann man schon erkennen, dass der Inhalt seiner Gleichnisse oft unliebsam war. Deshalb versuchte er auch, mit solchen Geschichten den Finger in die Wunde zu legen. Er fiel nicht gleich mit der Tür ins Haus. Sobald aber die eigentliche Botschaft erkannt wurde, stieß er auf Ablehnung. Aber nicht nur - es gab auch Zuhörer, die sich auf diese Weise etwas sagen ließen.

Aktien-Einsteiger und Kleinanleger reagieren oft ziemlich allergisch auf direkte Einwände. Zu gut ist Ihnen die Idee vom schnellen Reichtum eingetrichtert worden. Für warnende Worte sind ihre Ohren verschlossen! Deshalb kam mir die Idee, auch einmal ein Gleichnis zu schreiben. Meine Geschichte wird sie eventuell belustigen. Sie werden sich mit dem Finger an den Kopf tippen und fragen: "Kann man wirklich so blöd wie dieser Automobilsammler sein?"

Mein Antwort lautet: "Ja, man kann!" Denn seine Fehler werden im übertragenen Sinne tagtäglich an der Börse praktiziert. Auch ich habe solche Böcke geschossen und schüttle heute noch den Kopf darüber. Wie konnte ich nur?

Sie sollen aber von Anfang an "alles" richtig machen! Schmunzeln Sie ruhig über die Dummheit des Automobilsammlers aus dem Gleichnis und lassen Sie sich durch meine Auslegung seines Verhaltens dazu ermutigen, an der Börse klug zu handeln!


Aktienverluste!
Warum viele Aktionäre scheitern!

Viele Aktionäre scheitern. Enttäuscht wenden sie sich dann von dieser Anlageart ab. Spricht man sie darauf an, so zeigen sie ganz offen ihre Verärgerung. Und behauptet man gar, dass man mit Aktien große Gewinne erzielen kann, lassen sie ihrem Zynismus freien Lauf.

Dabei müsste es gar nicht so weit kommen. Es gibt genügend Artikel über den abgesicherten Tanz auf dem a...glatten Börsenparkett. Kapitelweise handeln Bücher davon.

Wahrscheinlich wird weder das Eine noch das Andere gelesen. Wenn doch, setzt man es nicht um. Und im persönlichen Gespräch wird ab-gewinkt. Kein Bedarf. Viele Aktionäre sind gegenüber dieser Botschaft völlig immun.


Dann kommt das Jahr 2002 oder 2008. Das Geld ist futsch. Wut macht sich breit. Schuld sind ganz alleine die schlechten Berater. Die hätten etwas unternehmen müssen. Wofür werden die denn sonst bezahlt?

Ich will gar nicht bestreiten, dass es schlechte Berater gibt. Aber miserable Aktionäre gibt es noch viel mehr. Wie könnte man diese wachrütteln?

Eines steht fest. Sollte es irgendwann wieder aufwärtsgehen, dann sind sie wieder dabei. Da winkt dann wieder das schnelle Geld. Die Anlagestrategie hat sich in der Zwischenzeit aber nicht geändert. Aus der Vergangenheit wurde nichts gelernt.

Eventuell fragen Sie sich schon, was ich eigentlich will? Soll dieses Hin und Her so weiter gehen? Nein - ganz bestimmt nicht. Mein Vorhaben ist, die gleiche Geschichte ein klein wenig anders zu erzählen, um vielleicht doch noch die Aufmerksamkeit der immer wieder scheiternden Aktionäre zu erreichen.

Und wie bitteschön?

Indem ich Ihnen ein Gleichnis erzähle. Ein Gleichnis ist eine Beispielgeschichte, die Vergleiche enthält. Solche Geschichten werden erzählt, wenn die eigentliche Botschaft ausgerechnet bei denen, die ihre "Löffel" weit aufsperren sollten, auf taube Ohren stößt.


Aktienverluste -
Das Gleichnis vom unverbesserlichen Automobilsammler!

Hört gut zu!

Herr Pekaweh war ein Automobilsammler. Nicht aus Leidenschaft, nein - er wollte damit reich werden und seinen Ruhestand finanzieren. 16 verschiedene Fahrzeuge nannte er einst sein Eigen. Darunter waren Oldtimer, Luxuslimousinen und Sportwägen.

Über viele Jahre hinweg hatte er diese Autos gesammelt. Mit neun auf einen Schlag hatte alles begonnen. Mal waren es mehr, mal weniger, was mit daran lag, dass er immer wieder versuchte, die weniger attraktiven Karossen durch bessere Sammlerstücke zu ersetzen. Wer als Laie sein Privatmuseum betrat, war auf den ersten Blick geblendet. Fachleute allerdings sahen sofort die Schwachstellen hinter dem polierten Chrom.

Am Anfang war das aber ganz anders. Durch ein paar glückliche Umstände hatte er neun wertvolle Oldtimer an Land ziehen können. Doch vier davon musste er sehr bald wieder unter Preis abgeben. Wie es dazu kam?


Herr Pekaweh hatte die Fahrzeuge auf Kredit gekauft und kam in finanzielle Engpässe. Ihm blieb nur der Ausweg, einige Oldtimer wieder abzugeben. So konnte er den Rest behalten und seine Schulden begleichen. Das wiederum witterten die Käufer und drückten den Preis. Schade - aber daran war nichts mehr zu ändern!

Dennoch - unterm Strich hatte er immer noch fünf qualitativ hochwertige Fahrzeuge. Eines davon war sogar aus erster Hand, unfallfrei, hatte nur 44.000 km Laufleistung und stammte aus einer Serie, von der nur 17 Fahrzeuge gebaut wurden.


Eines Tages lag für genau diesen Oldtimer ein Angebot auf dem Tisch. Laut Liste war er schon wertvoll, aber hier schien sich ein Liebhaber zu interessieren und bot Herrn Pekaweh Millionen. Das brachte ihn auf eine absurde Idee. Er sagte sich nämlich: "Wenn der Wert jetzt so gestiegen ist, dann wird er noch weiter ansteigen."

Die Rechnung ging nicht auf. Der Interessent verstarb. Er selbst setze das Gefährt bei einer leichtsinnigen Protzfahrt an einen Baum und verkaufte es schlussendlich weit unter dem einstigen Sammlerwert.

Da waren's nur noch vier!


Darunter litt Herr Pekaweh sehr. Unbedingt wollte er seine Sammlung erweitern. Dadurch wollte er das Risiko streuen. Wenn nämlich von 10 oder noch mehr Fahrzeugen eines Schaden nehmen würde, dann wären es immer noch genug.

So dachte er und so handelte er!


Und in diesem Handeln wurde die andere große Schwäche von Herrn Pekaweh, über die ich noch kein Wort verloren habe, offenbar. Er war nämlich, was Autos anging, ein absoluter Laie. Er hatte keine Ahnung von irgendetwas, nur eine Zuneigung zu bestimmten Marken, Farben und Pferdestärken.

Das ist keine Schande! Schlecht ist nur, dass Herr Pekaweh absolut kein Interesse daran hatte, dieses Defizit zu ändern.


Was also tat der gute Mann? Sie werden es kaum glauben. Er verkaufte seine Prachtstücke. Nichts deutete darauf hin, dass diese Oldtimer in nächster Zeit im Wert fallen würden, aber es gab auch keine überdurchschnittlichen Sammlerangebote, die für mehr Geld eines dieser Fahrzeuge wollten.

Es kam, wie es kommen musste. Herr Pekaweh ließ sich sogar runter-handeln und verkaufte unter Wert. Aber! Er hatte nun Bares - viel Bares und konnte seinen Traum von 10+ verwirklichen. Ganz ohne Probleme schaffte er es, 12 "neue" Fahrzeuge aufzutreiben. So richtig stolz war er auf diesen guten Einkauf.


Das musste gefeiert werden. Und schon lud er seine Freunde und Bekannten zu einer Party ein. Natürlich hatten die da genügend Zeit, seine Schnäppchen zu begutachten. Und fällten ein vernichtendes Urteil.

Für die Gäste waren die Fahrzeuge keine Schnäppchen, sondern Schrott! Herr Pekaweh hatte Qualitätskarossen durch minderwertige Ware ersetzt.

Sicher, einen Marken-Namen hatten die Fahrzeuge alle. Der Rest war viel Rost, kaputte Motoren und Unfallschäden. Aber immerhin: Poliert waren sie alle. Das Chrom blitzte, der Lack glänzte, der Rost darunter fraß vor sich hin und das Öl tropfte.


Auch wenn es wehtat und unangenehm war, so teilten die Partygäste ihrem Freund diese Erkenntnisse mit.

Leider war das nicht das, was er hören wollte! Verärgert zog er die Feier durch und schob jegliche Kritik auf den Neid seiner Gäste.


Allerdings sah er recht bald ein, dass seine Freunde nicht ganz unrecht hatten. Deshalb sortierte er fünf Fahrzeuge aus, die er wieder abstoßen wollte.

Er inserierte sie in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet. Nichts! Kein Mensch meldete sich. Fast keiner! Zwei Liebhaber kamen doch noch vorbei. Als sie die Fahrzeuge begutachtet hatten, waren sie auch schon wieder weg. Nicht einmal geschenkt hätten sie diesen Schrott mit nach Hause genommen!

Für Herrn Pekaweh war dies eine ganz neue Erfahrung. Er hatte immer gedacht, dass er die Fahrzeuge jederzeit wieder verkaufen konnte - eventuell ein wenig unter Preis, aber verkaufen! Die Realität belehrte ihn eines Besseren. Sein Angebot war da - eine Nachfrage lag aber nicht vor.


"Dann versuche ich es eben mit den anderen sieben!", sagte sich daraufhin Herr Pekaweh. Die standen ja noch einigermaßen da. Vielleicht ließe sich daraus Kapital schlagen!

Dieses Mal wollte er aber nicht selbst den Verkauf in die Hand nehmen. Er beauftragte einen Makler. Ihn wies er folgendermaßen ein: "Verkaufen sie alle zum möglichst besten Preis!"

Der Makler fragte Herrn Pekaweh noch, ob er nicht für jedes der Fahrzeuge einen Mindestpreis erzielen sollte, aber dieser winkte nur ab.

Eine Woche später standen in der Halle nur noch 5 Fahrzeuge. Die anderen waren verkauft. Als allerdings Herr Pekaweh die Überweisungsbeträge sah, wäre er fast an einem Herzinfarkt gestorben. Die Maklerprovision und seine freien Preise hatten dazu geführt, dass er mit 60% Verlust verkauft hatte.


Was war zu tun? Viele Möglichkeiten gingen ihm durch den Kopf. Sollte er das restliche Geld eventuell anders anlegen? Oder vielleicht wieder einen qualitativ hochwertigen Oldtimer dafür anschaffen? Aber wie sähe das aus? Die große Halle - sein Museum, in dem man gut und gerne 20 Fahrzeuge präsentieren konnte, mit nur 5 Schrottautos und einer Nobelkarosse zu füllen?

Herr Pekaweh ließ sich nicht durch seine Vernunft leiten. Auf gar keinen Fall wollte er sein Gesicht verlieren. Und so kaufte er wieder ein. Für das wenige Geld bekam er sage und schreibe 11 (Schrott-) Fahrzeuge und war nun stolzer Besitzer von 16 Oldtimern, Luxuslimousinen und Sportwägen.

Stolz und glücklich parkte er sie in Reih und Glied in seinem Museum. Endlich hatte er genug Fahrzeuge, um durch den Verkauf seinen Ruhestand zu finanzieren.


10 Jahre später war es soweit.

Bald danach wurde die erste Finanzspritze benötigt. Herr Pekaweh inserierte. Potenzielle Kunden kamen - und gingen. Niemand wollte auch nur eines dieser Fahrzeuge haben. Seine Anlagestrategie brach Herrn Pekaweh das Genick.

Schlussendlich ließ er die Halle räumen. 4 Fahrzeuge wurden verschrottet, 11 zum Ausschlachten billig abgegeben. Nur ein einziger Oldtimer sicherte ihm seinen Ruhestand für ein weiteres Lebensjahr!


Aktienverluste!
Auslegung des Gleichnisses

Nicht immer müssen Gleichnisse erklärt werden, denn normalerweise sprechen sie eine deutliche Sprache! Aber um sicher zu gehen, dass ich verstanden wurde, möchte ich das Gleichnis vom unverbesserlichen Automobilsammler auslegen:

Der unverbesserliche Automobilsammler gleicht einem Aktionär,

Bleibt zu erwähnen, dass der Aktionär zu einem ausgesprochenen Aktien-Feind mutierte. Inzwischen war er auch zu alt, um das Spiel nochmals zu spielen - sonst würde er es - trotz seiner feindlichen Haltung - beim nächsten Aufwärtstrend noch einmal versuchen - garantiert! Seine Strategie wäre immer noch dieselbe - mit demselben Ergebnis!


Auch Gleichnisse kommen nicht immer an. Die Angesprochenen mögen das Gelesene mitbekommen - aber die Bedeutung wollen sie nicht erkennen. Sie mögen das Geschriebene hören - wollen es aber nicht verstehen!

Warum? Damit sie weiterhin den Blödsinn machen können, den sie bisher gemacht haben!

Wie heißt es so schön?

Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Denken Sie also darüber nach!

Ich hoffe sehr, dass es Ihnen niemals so ergeht, wie Herrn Pekaweh. Seine katastrophalen Fehler haben Sie gesehen. Lernen Sie daraus und machen Sie von Anfang an alles richtig!


Ihr

Wolfgang Molzahn


PS: Falls Sie als Aktien-Einsteiger auf der Suche nach einem leicht ver-ständlichen Ratgeber sind, der zudem noch eine komplette und risikoarme Strategie enthält, dann wäre mein Buch "Aktien - Vermögen für Otto Normalverdiener" genau das richtige für Sie!



Reich werden?!
Finanzielle Freiheit für jedermann! So schaffen Sie es!
www.sparsam...


Wenn Sie meine Aktien- und Börsenartikel abonieren möchten, klicken Sie bitte auf den RSS-Feed-Button!

RSS-Icon Finanzielle Freiheit



www.bankofscotland.de


Verlag Wolfgang Molzahn


© copyright by aktie-zeichnen.de